Darmentleerung: Verwendung von Gleitmitteln

Prinzip Verbesserung der Gleitfähigkeit des Stuhls. (Physiologische) Erweiterung des Mastdarmes. Methode Einfach anzuwenden. Bis Kleinkindalter meist guter, danach befriedigender Erfolg. Nachschmieren möglich, deshalb ggf. Analtampon verwenden. Voraussetzungen Der After muss nach Anwendung des Gleitmittels (ggf. mit einem Mulltupfer) verschlossen werden. … Weiterlesen

Darm: Operative Verbesserung der Inkontinenz

Darmspülung über eine Appendikostomie (Malone antegrade-continence-enema, Malone procedure, MACE) Prinzip Der Wurmfortsatz (Appendix) des Blinddarmes (Zäkum) wird durch die Bauchdecke nach außen geleitet, das untere Ende des Wurmfortsatzes operativ eröffnet und in die Haut eingepflanzt. So entsteht ein Zugang (Appendikostoma) … Weiterlesen

Obstipation – (Ursachen – Folgen – Therapie)

Definition Obstipation: lat. ob-, dagegen, stipare, stopfen. Konstipation, Stuhlverstopfung, Retentio alvi. Behinderte oder zu seltene Stuhlentleerung. Ursachen – Störung des Stuhltransportes durch (Teil-) Lähmung des Darmes – ernährungsbedingte Verhärtung des Darminhaltes – unvollständige Darmentleerung – mangelnde Mobilität – bewusstes Zurückhalten … Weiterlesen

Darmentleerung: Unterstützung durch Gasbildung

Methode Bildung von (physiologischem) Kohlendioxid im Mastdarm, hierdurch: Aufweitung des Mastdarmes mit verstärkter Entleerungsreiz. Einfache Ausführung. Guter Erfolg, aber nur bei ausreichendem Afterverschluss, durch den das Entweichen von Gas (Kohlendioxid) verhindert wird. Selbstständig erlernbar. Ggf. Kombination mit anderen Methoden zur … Weiterlesen

Darmentleerung: Indikation, Methodenauswahl nach Alter

Medizinische Indikationen Erbrechen und Übelkeit durch Kotrückstau (selten) Schmerzen (selten) Harnwegsinfektionen durch Verstopfung (häufig) Hautprobleme (eher selten) Befindlichkeit (Übelkeit, Völlegefühl) Wiederholt auftretende Harnwegsinfektionen (Voller Darm = Abflusshindernis von Urin aus der Harnblase) Soziale Indikationen Kontinenz (häufig) Geruchsbehinderung (häufig) Methodenübersicht Methode/Eignung … Weiterlesen

Dünner Stuhl: Ursachen, Diagnostik, Folgen, Maßnahmen

Virusinfekte Akut auftretende (häufig) virale oder (selten) bakterielle Infektionen des Darmes. Beschwerden Bauchschmerzen, oft (hohes) Fieber, Durchfall, Erbrechen.Diagnostik Bei blutigem Stuhl: Untersuchung von Stuhlproben auf Erreger. Komplikationen Nicht beherrschbare Inkontinenz Verstärkte Hautbelastung Verstärkte Infektionsgefahr der Harnwege Maßnahmen Akut: Diätetisch: zusätzliches … Weiterlesen

Darmspülung bei Säuglingen und Kleinkindern

Prinzip Entleeren des Stuhls in den letzten 10 – 30 cm des Enddarmes durch evtl. wiederholtes Einbringen und Ablaufenlassen einer körperwarmen Spülflüssigkeit (s.u.) unter Verwendung eines Darmrohres mit Gleitkonus. Zur Methode Tageszeit: Wesentlicher Bestandteil einer effektiven Darmentleerung ist die zuverlässige, … Weiterlesen

Darmabschnitte – Funktionen – Funktionsstörungen – Besonderheiten

Übersicht  Neurologisch nicht beeinträchtigte Darmabschnitte bei Spina bifida Mund / Rachen Speiseröhre (Ösophagus) Magen (Gaster) Zwölffingerdarm (Duodenum) Dünndarm (Ileum) Dickdarm (Intestinum crassum) Grimmdarm (Colon, Kolon) Blinddarm Neurologisch beeinträchtigte Darmabschnitte bei Spina bifida Aufsteigender Grimmdarm (Colon ascendens) Wurmfortsatz (Appendix vermiformis, kurz: … Weiterlesen

Darmspülung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Prinzip Entleeren des Stuhls in den letzten 10-30 cm des Enddarmes durch evtl. wiederholtes Einbringen und Ablaufenlassen einer Spülflüssigkeit (s.u.) unter Verwendung eines Darmrohres mit Gleitkonus. Zur Methode Tageszeit: Wesentlicher Bestandteil einer effektiven Darmentleerung ist die zuverlässige, regelmäßige Entleerung zur … Weiterlesen