Untersuchungsmethoden – Auswahl – alphabetisch geordnet

AEP

>> Akustisch evozierte Potentiale

Akustisch evozierte Potentiale (AEP)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Überprüfung der Funktionen  der Hörbahn.

Atemlangzeitmessung

Messung von Atemfunktionen: Atemfrequenz, Atemtiefe, Sauerstoffsättigung des Blutes, Pulsfrequenz. Atem-/Schnarchgeräusche, Bewegungen im Schlaf durch eine ambulante Untersuchung mit einem tragbaren Gerät oder in einem Schaflabor.

Blasendruckmessung (BDM)

Füllung der Harnblase, zur Bestimmung der Blasengröße, des Blasendruckes beim Überlaufen und weiterer Hinweise auf die Funktion der Harnblase. Gleichzeitig: Ultraschalluntersuchung der Nieren und Harnwege mit gefüllter und leerer Harnblase zum Ausschluss einer Störung des Harntransportes und von Nierenveränderungen.

Blinkreflex (BR)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Überprüfung der Funktionen des Sehnerven.

Computertomogramm (CT)

Computer-gestützte Darstellung eines beliebigen Organes in beliebig einzustellenden Schichtdicken.

CT: >> Computertomogramm.

DMSA-Clearance

Untersuchungsmethode der Nieren. Gemessen wird die Fähigkeit der Nieren, radioaktive Substanzen aus dem Blut herauszufiltern (Cleaerance) und zu speichern. Hierdurch können Größe oder evtl. Defekte an den Nieren genau festgestellt werden.

EEG

>> Hirnstrombild

Elektroenzephalolgramm (EEG)

>> Hirnstrombild

Elektrokardiogramm (EKG)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Darstellung und Aufzeichnung der Herzströme.

Elektro-Nystagmogramm (ENG)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Überprüfung des Gleichgewichtssinnes und der hierzu gehörenden Nervenbahnen.

Hirnstrombild

Elektrophysiologische Untersuchung zur Aufzeichnung der Hirnströme.

Intravenöses Pyelogramm (IVP)

>> Intravenöses Urogramm

Intravenöses Urogramm (IVU)

(intra- = in; venös = von vena: Blutader, die das zum Herzen führt; Pyelon- = das Nierenbecken; gramm = aufzeichnen, darstellen). Darstellung vor allem der Nieren (Lage, Größe, Form usw.), aber auch der Harnleiter und Harnblase durch ein Kontrastmittel, das in die Vene gespritzt wurde.

Kernspintomographie

>> Magnet-Resonanz-Tomogramm.

Kolonkontrasteinlauf (KE)

Röntgenuntersuchung zur Darstellung des Enddarmes.

Mag-3 Clearance

Funktionsuntersuchung der Nieren. Für jede Niere wird die Ausscheidung (kurzfristig) radioaktiver Substanzen gemessen.

Magen-Darm-Passage (MDP)

Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel zur Darstellung von Veränderungen im Darm.

Miktions-Zysto-Urogramm (MCU)

[mictio- = Wasserlassen, Entleeren der Harnblase; zysto- = Harnblase; Uro- = Harnwege; gramm = aufzeichnen, darstellen] Füllung der Harnblase mitverdünntem Kontrastmittel zur Darstellung der Blasengröße, Form und anatomischer Veränderungen (z.B. zum Ausschluss/Nachweis) eines Rückflusses von Harn in die Nieren (Reflux)

Magnetresonanz-Tomogramm (MRT) (auch: Kernspintomogramm)

Computergesteuerte Magnetfelduntersuchung eines beliebigen Organs in beliebig dicken Schichten. Genaue Darstellung auch von Geweben, wie Rückenmark … Keine Röntgenbelastung. Längeres ruhiges Liegen ist erforderlich.

MCU

>> Miktions-Zystourographie

Miktions-Zystourographie (MCU)

Wie >> Reflux-Zystogramm. Zusätzlich wird der Ablauf der Harnblasenentleerung (Miktion) beurteilt.

MR / MRT

>> Magnetresonanz-Tomogramm

Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Bestimmung der Funktion/Schädigung eines Nerven.

Organuntersuchung

siehe Ultrschalluntersuchung

Reflux-Zystogramm

Füllung der Harnblase mit verdünntem Kontrastmittel zur Darstellung der Blasengröße und Blasenform und zum Ausschluß von anatomischen Veränderungen der Harnblase wie Reflux, Veränderungen der Blaseninnenwand…

Sensibilitätsprüfung

Überprüfung und schematische Darstellung der Hautempfindung  zur exakten Bestimmung der sensibel gestörten und damit druckstellengefährdeten Hautzonen (vgl. gesonderte Anleitung: Sensibilitätsschema).

Sensible evozierte Potentiale (SEP)

oder somato-sensibel-evozierte Potentiale (SSEP). Elektrophysiologische Untersuchung zur Überprüfung Hautempfindung und der hierzu gehörenden sensiblen Nerven.

SEP

>> Sensible evozierte Potentiale

Sonographie / sonographische Untersuchung

>> Ultraschalluntersuchung

SSEP

>> Sensible evozierte Potentiale

Ultraschalluntersuchung (US)

Untersuchung von Organen mit der Ultraschalltechnik. Keine Strahlenbelastung, schmerzfrei, beliebig oft wiederholbar. Besonders häufige Anwendung bei der Untersuchung der Harnwege (in Verbindung mit der Blasendruckmessung, zum Ausschluss von Störungen des Harnabflusses, Erweiterung des Nierenbeckens), des Bauchraumes (Nachweis von Hirnwasser bei intaktem Abfluss über den Shunt) usw.

Urinuntersuchung

Zu Hause: Menge, Farbe, Geruch, Trübung, mit Teststäbchen und vorgefertigten Nährböden, Beim Arzt: zusätzlich mit einem Mikroskop, Bestimmung der Keimzahl und deren Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten.

VEP

>> Visuell evozierte Potentiale (VEP)

Visuell evozierte Potentiale (VEP)

Elektrophysiologische Untersuchung zur Überprüfung der Funktion der Sehnerven.

Zystomanometrie

>> Blasendruckmessung

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