Prüfungszeiten – Verlängerung von P. – Ärztliche Stellungnahme

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Ärztliche Stellungnahme

 

für: …………………………………………………………….. geboren am:……………………………….

aus: ………………………………………………………………………………………………………………..

 

( )Bei ……………. liegt eine ( )Querschnittslähmung ( )mit Rollstuhlabhängigkeit,
( )statischer und körperlicher Minderbelastbarkeit, ( )Inkontinenz,
( )Sehbehinderung ( )sowie eine Beeinträchtigung feinmotorischer Leistungen durch eine Erweiterung der Hirninnenräume (Hydrozephalus internus) vor.

( )Krankheitsbedingt sind deshalb aus ärztlicher Sicht folgende behinderungsbedingte Besonderheiten zu berücksichtigen:

( )Die Prüfung sollte wegen der notwendigen speziellen Gestaltung des Arbeitsplatzes ganz oder teilweise am Ausbildungsplatz erfolgen.

( )Eine Einzelprüfung ist statt einer Gruppenprüfung angezeigt.

( )Frau( )Herr ……………. ist wegen der Instabilität der gespaltenen Wirbelsäule nicht in der Lage, die zur Durchführung der Prüfung erforderlichen ( ) Stunden je Prüfungseinheit ohne zusätzliche Pause zu sitzen, ohne dass Beschwerden auftreten. Deshalb ist zur Entlastung der Wirbelsäule ausreichend Zeit zur Entlastung der Wirbelsäule vorzusehen.

( )Durch Krankheitsmerkmale ( )(hier vor allem wegen der bestehenden Inkontinenz) ( )entsteht ein besonderer zeitlicher Pflegeaufwand. ( )Es ist damit zu rechnen, dass die Harnblase innerhalb der Prüfungseinheit von ( ) Stunden zusätzlich ( )durch Katheter ( )entleert werden muss.
Dies ist bei ( )der ( )dem querschnittsgelähmten Patientin ein zeitaufwendiger Vorgang, weil eine Katheter- ( )Entleerung mit allen Vorbereitungen, hygienischen Säuberungsmaßnahmen und zusätzlichen Entsorgungsmaßnahmen das normale Maß einer natürlichen Entleerung der Harnblase ( )weit überschreitet.

( ) Auch die lähmungsbedingt vor allem unter Stress-Situationen unvorhersehbare Darmentleerung erfordert einen erheblich höheren Versorgungsaufwand als eine Regelentleerung des Darms.

( )Durch eine Erweiterung der Hirninnenräume (Hydrozephalus internus) bestehen feinmotorische Störungen, die sich auf die Arbeitsgeschwindigkeit negativ auswirken. ( )Konzentration und Dauerbelastbarkeit sind weiterhin durch ein medikamentös behandlungsbedürftiges Krampfleiden beeinträchtigt.
( )Die Kommunikation ist durch eine ( )Sprachbehinderung (hier:

( )Stottern, Dysarthrie)( )Zweisprachigkeit ( ) erheblich erschwert; unter Stressbedingungen kann die sprachliche Beeinträchtigung deutlicher in Erscheinung treten.

( )Wegen der komplexen Behinderungsmerkmale sind zusätzliche körperliche und geistige Anstrengungen erforderlich. Hierdurch werden besonders hohe Anspruche an die Dauerleistung und die Konzentration gestellt.

( )Deshalb wird für den Zeitraum der schriftlichen Prüfung eine Verlängerung der Prüfungszeit von ( )20 25 30 40 50 % erforderlich sein, wenn eine behinderungsbedingte Benachteiligung von Frau Herrn …………… vermieden werden soll.

( )Für die mündliche Prüfung sind ( )keine zusätzlichen Zeiten ( )aufgrund der Sprachbehinderung ( )zusätzliche Prüfungszeiten von ( )20 25 30 40 50 % vorzusehen.

Wegen der Behinderung ( )ist auf Wunsch die Anwesenheit einer Vertrauensperson ( )und die Zulassung eines “Dolmetschers” ( )erforderlich.

( )Die Prüfungsaufgaben sind, falls erforderlich, der Behinderung anzupassen bzw. zusätzlich zu erläutern.
( )Spezielle technische Hilfen sind erforderlich, hier:

( )größere Schriftbilder, ( )besonders konstruierte Apparaturen.

 

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Unterschrift / Spina bifida-Ambulanz

 

(Nach den Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Berücksichtigung besonderer Belange Behinderter bei Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen vom 24.5.1985)

 

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