Krampfanfälle – Epilepsie: Lebensführung häusliche Überwachung

Beachten von Frühhinweisen auf Krämpfe

  • Epileptische Anfälle kündigen sich häufig durch Änderungen des Verhaltens (z.B. Unruhe, Verstimmung, Müdigkeit, verminderte Konzentration) an

  • Beobachten von Nebenwirkungen eingenommener Medikamente: vermehrte Müdigkeit ? allgemeine Verlangsamung, Magen-Darm-Probleme ? Störung der Befindlichkeit usw.

Regelmäßiges Einnehmen von Medikamenten

  • Gabe von Med. nur auf schriftliche Anweisung

  • Möglichst genaues Einhalten von Tageszeiten

  • Die nachträgliche Einnahme vergessener Medikamente kann nur nachgeholt werden, wenn der zeitliche Abstand nicht zu groß ist. Die vergessene Dosis zusätzlich am nächsten Tag zu geben, ist nicht erlaubt

  • Bereithalten von Notfallmedikamenten (je nach Art der Anfälle) und der Anleitung: Verhalten im Notfall

  • Medikamente für jeden auffindbar aufbewahren

  • Gültigkeitsdaten beachten

Tragen verordneter Hilfsmittel

  • z.B. Sturzhelm

Führen eines Anfallskalenders

in den eingetragen werden: Häufigkeit, Tageszeit, Schwere, Symptome, Dauer des Nachschlafes, neurologische Auffälligkeiten nach dem Anfall (z.B. vorübergehende Lähmungen), Arztbesuche. Vertrauensperson, die bei/nach Anfällen zu benachrichtigen ist

Geordnete Lebensführung

  • regelmäßige Mahlzeiten

  • ausreichend Schlaf

  • kein Alkohol

Beaufsichtigung

  • Eine besondere Risikoabwägung und Beaufsichtigung ist erforderlich

  • bei Sportarten: Schwimmen, Klettern, Tauchen …

  • im Straßenverkehr

Gewährleisten einer regelmäßigen ärztlichen Überwachung

(vgl. gesonderte Übersicht)

  • in individuell festgelegten Abständen

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