Führerschein – Ärztliches Gutachten

 

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für: …………………………………………………………….. geboren am:……………………………….

aus: ……………………………………………………………………………………………………………….

 

( )Bei ……………………. liegt eine angeborene Spaltbildung der Wirbelsäule (Spina

bifida) vor.

( )Als Folgezustand entwickelte sich ( )eine instabile Wirbelsäule ( )mit einer

Seitwärtsausbiegung (Skoliose). ( )Durch ( )mehrere ( )stabilisierende

orthopädische Operationen konnte eine korrekte Sitzposition erreicht werden.

( )Wegen der nicht vollständig begradigten Skoliose ist die Oberkörperlänge

vermindert. ( )Dem muss beim Benutzen eines PKW durch ein individuell an den

verwendeten Fahrzeugtyp angepasstes Sitzkissen Rechnung getragen werden.

( )Sinnvoll wäre wegen der eingeschränkten Immobilität ( )die Verwendung eines

das Ein- und Aussteigen erleichternden Fahrer-Drehsitzes ( )und ( )die

Verwendung elektrischer Fensterheber ( )sowie ( )eines Dachlifters für den

regelmäßig benutzten Rollstuhl.

( )Durch das Leiden bestehen Störungen der Muskelfunktion im Bereich der Beine.

( )Die Beine sind im Oberschenkel ( )teilweise( )aktiv beweglich, ( )im Bereich

der Unterschenkel- ( )und ( )Fußmuskulatur jedoch ( )teilweise ( )weitgehend

gelähmt.

( )Hinzu kommt eine ( )ausgedehnte Empfindungsstörung im Bereich der ( )Beine

( )Unterschenkel ( )und ( )Füße.

( )Das Bedienen einer PKW-Fußarmatur ist aus diesen Gründen ( )eingeschränkt

( )nicht möglich.

( )Die Gebrauchsfunktion der Arme und Hände ist nicht beeinträchtigt. Deshalb

ist das Bedienen einer Handarmatur bedenkenlos möglich.

( )Reaktionsvermögen ( )und ( )Verarbeitung komplexer, zur geordneten

Steuerung eines Fahrzeugs notwendigen Wahrnehmungsfunktionen sind(

)normal ( )eingeschränkt. ( )Gleiches gilt für die psychische Belastbarkeit.

( )Nach bisheriger Einsicht liegt keine über das normale Maß hinausgehende

Form der Beeinträchtigung vor. ( )Weitere fahrtechnisch wichtige Details

müssten, soweit sie im vorgenannten nicht beschrieben sind, durch gezielte

psychologische Verfahren ermittelt werden.

( )Die Sehfähigkeit wurde ( )mehrfach, ( )letztmals…………..

( )fachärztlich überprüft. ( )Zwar sind zwischenzeitlich keine weiteren Risiken

aufgetreten, die Überprüfung der Sehfähigkeit wird jedoch unter dem Aspekt der

Fahrtüchtigkeit angeraten.

( )Ein Krampfleiden oder eine Neigung zu Krampfanfällen,( )kreislaufabhängige

Störungen der Hirntätigkeit, ( )hirnorganische Psychosyndrome oder

Wesensänderungen, ( )extrapyramidale Erkrankungen, ( )psychotische

Reaktionen,( )Sucht, ( )Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems,

( )Stoffwechselstörungen, ( )Hörstörungen u. a. ( )bestehen nicht. ( )Die Nierenfunktion ist kompensiert.

( )Medikamente mit psychotropen Nebenwirkungen müssen nicht eingenommen werden.

( )Zusammenfassend bestehen aus ärztlicher Sicht keine Bedenken gegen das

Führen eines Kraftfahrzeuges.

( )Einschränkungen nach §§ 3 bzw. 12 StVZO treffen nicht zu.

 

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