Aufrichtung einer Skoliose mit Versteifung (Spondylodese)

Definition Bei der operativen Aufrichtung einer stärkeren Abweichung der Wirbelsäule zur Seite ( = Skoliose) werden Metallstäbe an den Wirbelkörpern befestigt. Die Zahl der Wirbelkörper, d.h. die Strecke, die stabilisiert werden muss, kann unterschiedlich lang sein; sie wird jedoch vor … Weiterlesen

Tethered cord: Lösung des Rückenmarks (Myeolyse). Nachuntersuchung kurz nach der Operation

Untersuchung 7-10 Tage nach der Operation ( nach Abklingen des akuten Operationstraumas). „Durchgangssyndrom” Durch den operativen Eingriff können bis zur Abheilung des Operationsfeldes vorübergehend neurologische Störungen auftreten, die Auswirkungen auf Harnblase, Darm, Muskulatur und Hautempfindung haben. Diese Störungen werden unter … Weiterlesen

Darm: Operative Verbesserung der Inkontinenz

Darmspülung über eine Appendikostomie (Malone antegrade-continence-enema, Malone procedure, MACE) Prinzip Der Wurmfortsatz (Appendix) des Blinddarmes (Zäkum) wird durch die Bauchdecke nach außen geleitet, das untere Ende des Wurmfortsatzes operativ eröffnet und in die Haut eingepflanzt. So entsteht ein Zugang (Appendikostoma) … Weiterlesen

Tethered cord: Lösung des Rückenmarks (Myeolyse). Nachuntersuchung 6-8 Wochen nach der Operation

Etwa drei Monate nach der Myelolyse ist die Wundheilung abgeschlossen. Jetzt ist das Operationsergebnis weitgehend zu beurteilen. Folgende Untersuchungen werden empfohlen: Urologische Nachuntersuchung Orientierende urodynamische Untersuchung einschließlich einer sonographischen Kontrolle: zur (Neu-)Definition des Lähmungstyps, zu den postoperativ bestehenden Risiken, zum Ausschluss … Weiterlesen

Operative Harnblasenerweiterung (Augmentation)

Definition Erweiterung (Augmentation) der Harnblase. Meist erfolgt die Erweiterung mit Dünndarm (Ileum) oder (seltener) mit Colon sigmoideum, einem Teil des Dickdarms. Nur ein Teil einer krankhaft veränderten Harnblase wird entfernt, das Darmstück kappenförmig auf die Blase aufgenäht (Clam- Zystoplastik) und hierdurch … Weiterlesen

Kolonkonduit: Harnableitung über ein inkontinentes (nasses) Stoma

Definition Bei der Harnableitung über einen Kolonkonduit wird der Urin über ein körpereigenes Stück Dickdarm (= Kolonsegment) durch eine Öffnung in der Haut nach außen (Stoma) in einen (jeweils einmal verwendeten) Beutel übergeleitet, der an einer Haut-Klebeplatte befestigt wird. Durch dieses … Weiterlesen

Tethered cord: Lösung des Rückenmarks (Myeolyse), Allgemeines

Informationen zum operativen Eingriff Jeder operative Eingriff muss als Ganzes geplant werden. Vgl. hierzu die Anleitungen: Krankenhausbehandlung von Kindern/von Erwachsenen. Lösung des Rückenmarkes (Myelolyse) Lösung des Rückenmarks = Myelolyse (von “myelon” = das Rückenmark und “lyse” = (Ab-) Lösung). Mit … Weiterlesen

Krankenhausaufenthalt Erwachsener

Krankenhaus Ein Krankenhausaufenthalt ist (auch wenn er schon lange geplant ist) immer mit Fragen,Vorbereitungen und vielleicht auch Ängsten verbunden. Die Checkliste am Ende dieser Anleitung kann daher hilfreich sein. Sie muss dem persönlichen Bedarf ständig neu angepasst werden. Pflegeerfahrung Niemand … Weiterlesen

Kolonkonduit – Überwachung

Einführung Im Gesamtkonzept der Führung von Patienten mit neuropathischer Harnblase bedeutet die Harnumleitung über einen Konduit in der Regel das Eingeständnis des Versagens aller ausführbaren konservativen bzw. konservativ operativen Behandlungsmöglichkeiten. Die medizinische Notwendigkeit zur Harnumleitung ergibt sich bei drohender Einschränkung … Weiterlesen